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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und die Antworten dazu.

Hier erhalten Sie einen Überblick.

  • Welche Kosten kommen auf mich zu?
    Erfahrungsgemäß übernehmen die gesetzlichen sowie privaten Krankenkassen die Kosten einer Psychotherapie zu 100%. Auch die Beihilfe für Beamte bewilligt ein 100%ige Kostenübernahme. Wir arbeiten in unserer Praxis über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammen. Hier entstehen für Sie keine Kosten. Wenn Sie in unserer Praxis ein Coaching oder eine Paartherapie / Paarberatung in Anspruch nehmen möchten, tragen Sie hierfür die Kosten selber (siehe Ablauf & Kosten).
  • Was bedeutet Psychotherapie?
    Psychotherapie bedeutet übersetzt "Die Behandlung der menschlichen Seele." In der Psychotherapie versucht man mit unterschiedlichen Methoden, Probleme von Betroffenen, die zu psychischen Störungen geführt haben, zu erkennen und zu behandeln. Bei einer Psychotherapie handelt es sich um eine Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, bei denen i.d.R. die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. Eine Psychotherapie findet in der Regel in Form von Gesprächen zwischen Therapeut*in und Patient*in statt. Hierbei werden unterschiedliche Techniken zur Hilfe genommen, wie z.B. Rollenspiele, Stuhldialoge, imaginative Methoden oder Expositionsbehandlungen. Auch Achtsamkeit und Entspannung können einen Teil der Behandlung ausmachen. Die angewendeten Methoden umfassen kognitive, erlebnis- und emotionsfokussierte, sowie verhaltensorientierte Elemente. Eine Psychotherapie hat das Ziel, psychische Symptome zu lindern, negative und wenig hilfreiche Gedanken und Verhaltensweisen zu reduzieren sowie neue und hilfreiche Strategien und Ansichten zu erarbeiten bzw. zu erlernen.
  • Psychologe, Psychiater, Psychotherapeut – das ist der Unterschied
    Man betrachtet Psychiater und Psychologen häufig als die "Experten der seelischen Gesundheit". Beide Berufsfelder behandeln Menschen mit psychischen Problemen, jedoch unterscheiden sie sich sowohl im akademischen Werdegang als auch in ihren Befugnissen. Psycholog*innen haben einen universitären Abschluss in Psychologie. Mit diesem Abschluss können die Personen in den verschiedensten Berufsfeldern arbeiten (z.B in der Werbepsychologie, in der Wirtschaftspsychologie o.Ä.). Psychotherapeut*innen haben auch einen universitären Abschluss in Psychologie. Im Nachgang hierzu absolvieren Psychotherapeut*innen eine umfangreiche, mehrjährige Weiterbildung in Psychotherapie bis zur Approbation. Diese berechtigt Psychotherapeut*innen u.A. die ambulante Behandlung von Patient*innen. Psychiater*innen haben das Studium der Medizin mit anschließender Fachausbildung abgeschlossen. Ärzt*innen bzw. Psychiater*innen dürfen Medikamente verschreiben, Psychotherapeut*innen können dies jedoch nicht.
  • Wie lange dauert eine psychotherapeutische Sitzung und wie häufig finden diese statt?
    Die Dauer einer psychotherapeutischen Sitzung liegt bei 50 Minuten und findet, je nach Absprache zwischen Therapeut*in und Patient*in, in der Regel einmal wöchentlich statt. Nach individuellen Absprachen können z.B. aber auch Doppelsitzungen vereinbart werden. Rechtlich ist jedoch in der Verhaltenstherapie die Vorgabe, dass die Sitzungsanzahl drei Sitzungen pro Woche nicht überschreitet (außer in Ausnahmefällen z.B. für die Durchführung von Expositionstherapien).
  • Können Therapiesitzungen online stattfinden?
    Ja, in unserer Praxis können Sie Ihre Therapiesitzung auch online wahrnehmen.
  • Brauche ich überhaupt eine Psychotherapie?
    Sollten Ihre Gedanken, Gefühle und/oder Ihr Verhalten Ihre Lebenssituation einschränken, kann eine Psychotherapie Ihnen bei der Bewältigung dieser Lebensphase helfen. Ängste, negative und/oder depressive Gedanken, Wut, Verzweiflung und Aggression gehören zum Leben der meisten Menschen dazu, jedoch ist es für viele schwierig mit ihnen umzugehen. Wenn der Leidensdruck zu groß wird und Sie merken, dass Sie die Situation nicht mehr im Griff haben, kann Ihnen eine Psychotherapie helfen.
  • Erfährt jemand, dass ich bei einer/einem Psychotherapeut*in in Behandlung bin?
    Als Psychotherapeut*innen unterliegen wir der gesetzlichen Schweigepflicht, was bedeutet , dass wir keinerlei Informationen ohne Ihre Zustimmung (Entbindung der Schweigepflicht) an Dritte weitergeben. Sollte die Therapie über ihre geseztliche oder private Krankenversicherung abgerechnet werden, so erfahren diese von ihrer Behandlung, nicht jedoch über konkrete Inhalte.
  • Unterschied zwischen Psychotherapie und Coaching
    Der Unterschied liegt darin, dass es in der Psychotherapie um die Behandlung psychischer Erkrankungen geht, beim Coaching steht die Beratung im Fokus. Nicht immer müssen schwere Lebensumstände eine psychische Erkrankung nach sich ziehen, weshalb in solchen Fällen ein Coaching für sinnvoll erachtet wird.
  • Was ist Coaching?
    Als Coaching wird ein strukturiertes Gespräch zwischen Behandler*in und der betroffenen Person bezeichnet. Ein Coaching kann in schwierigen und herausfordernden Lebenssituationen Abhilfe schaffen und dabei unterstützen, einen Weg im Umgang mit Problemen und Konflikten zu finden.
  • Wie läuft ein Coaching ab?
    Häufig brauchen Menschen einen Anstoß oder einen anderen Blick auf die Dinge, um neue Lösungen zu finden. Nachdem Sie uns Ihr Anliegen geschildert haben, erarbeiten wir gemeinsam Lösungen, die auf Sie ausgerichtet sind.
  • Warum eine Paartherapie / Paarberatung?
    Wenn Sie sich gerade in einer schwierigen Phase innerhalb der Partnerschaft befinden, bestehende Konflikte unlösbar erscheinen und die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Partner verhärtet ist, kann eine Paartherapie / Paarberatung Ihnen bei der Lösung dieser Konflikte helfen. Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Paartherapie / Paarberatung sinnvoll ist, wenn beide Partner den Wunsch nach einer harmonischen Beziehung / Ehe haben und die Hoffnung hierfür besteht.
  • Wie ist der Ablauf einer Paartherapie / Paarberatung?
    In einer Paartherapie steht das moderierte Gespräch zwischen beiden Partnern im Fokus, mit dem Ziel die bestehenden Konflikte und Unstimmigkeiten mit Hilfe von diagnostischen Instrumenten zu analysieren und mit den Methoden der systemischen Fragetechnik ein Gespräch zwischen beiden Personen zu ermöglichen. Das Ziel ist es, andere Sichtweisen, neue Gedanken und veränderte Perspektiven in Bezug auf die Beziehung in den Mittelpunkt zu rücken.
  • Ist eine Paartherapie / Paarberatung für mich bzw. uns sinnvoll?
    Es gibt keine Regel, wann eine Paartherapie / Paarberatung als sinnvoll erachtet wird. Grundsätzlich nehmen Personen eine Beratung in Anspruch, wenn sie innerhalb Ihrer Beziehung unzufrieden sind oder den Wunsch nach Veränderung haben. Häufig haben Betroffene Schwierigkeiten diese Veränderung ohne externe Unterstützung umzusetzen, hier unterstützen wir Sie gerne.
  • Wie merke ich, dass ich betroffen bin?
    Leiden Sie unter Konzentrationsschwierigkeiten und haben die Befürchtung an AD(H)S zu leiden? Nicht immer sind Konzentrationsschwierigkeiten ein Hinweis auf eine AD(H)S-Erkrankung. Sollten Sie jedoch das Gefühl haben, dass häufig auftretende Konzentrationsschwierigkeiten sie im Alltag einschränken, ist es ratsam, dass Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Innerhalb unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer AD(H)S-Diagnostik an. Weitere Informationen erhalten Sie unter Leistungen: AD(H)S-Diagnostik Kosten: AD(H)S-Diagnostik
  • Wie wird AD(H)S festgestellt?
    Für eine Diagnose von AD(H)S werden verschiedene Verfahren herangezogen: Anamnese Die Anamnese ist ein Gespräch zwischen Patient*in und Behandler*in zur Erhebung der Krankheitsgeschichte. In der Anamnese werden u.A. folgende Fragen behandelt: - Wann sind die Symptome zum ersten Mal aufgetreten? - In welchen Situationen im alltäglichen Leben zeigen sich Auswirkungen von AD(H)S-Symptomen? - Sind bei Ihnen bereits psychiatrische Erkrankungen diagnostiziert? - Nehmen Sie aktuell Medikamente ein? AD(H)S-Diagnostik Hierbei werden speziell für die AD(H)S-Diagnostik angefertigte Fragebögen verwendet, die dem/der Patient*in dabei helfen sollen, Symptome besser einzuschätzen. Durchführung spezieller Tests Mit Hilfe spezieller Tests werden die kognitive Leistungsfähigkeit sowie die Aufmerksamkeitsleistung ermittelt.
  • Wie bekomme ich einen Termin für ein Erstgespräch?
    Sollten Sie Interesse an einem Erstgespräch haben, können Sie uns per Telefon, E-Mail oder über das Kontaktformular kontaktieren. Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen zurück und beraten Sie im weiteren Prozess.
  • Was muss ich zum ersten Termin mitbringen und wie läuft ein Erstgespräch ab?
    Ein Erstgespräch dient dazu, dass Sie als Patient*in einen ersten Eindruck von der*dem Therapeut*in sowie von der Praxis erhalten. Der*die Therapeut*in bekommt so die Möglichkeit, sich ein Bild über Ihr Therapieanliegen zu verschaffen. Der*die Therapeut*in prüft hier auch, ob ihre*seine Kompetenzen bzw. das Therapieverfahren das Richtige für die geschilderte Erkrankung ist. Ein Erstgespräch dauert 50 Minuten. Das erste Drittel ist dafür vorgesehen, dass der*die Patient*innen ihr*sein Therapieanliegen, Symptome/Beschwerden und mögliche Auslöser für diese beschreiben. Im Fortgang des Gesprächs werden weitgehende Fragen gestellt, um sich einen genaueren Überblick über Ihr Anliegen, die Symptome und mögliche Auslöser oder Risikofaktoren (z. B. organische Vorerkrankungen oder familiäre Vorbelastungen) zu verschaffen. Im letzten Teil des Gesprächs haben Sie als Patient*innen Zeit, Fragen zu stellen. Am Ende des Gesprächs entscheiden beide Gesprächspartner*innen, ob und auf welche Art es weitergehen soll. Es besteht zusätzlich die Möglichkeit, vier sogenannte probatorische Sitzungen in Anspruch zu nehmen. In der Zeit wird geprüft, ob das Anliegen therapierelevant und eine gemeinsame Arbeit auf Basis einer vertrauensvollen Therapiebeziehung möglich ist. Außerdem wird die Zeit genutzt, um Formalitäten zu bearbeiten (wie z. B. Fragebögen) und einen Behandlungsplan zu entwickeln.
  • Brauche ich eine Überweisung?
    Nein, Sie brauchen keine Überweisung. Wir sind eine Privatpraxis und benötigen keine Krankenkassenkarte oder Überweisung. Sollten Sie privat krankenversichert sein, empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich zunächst bei Ihrer Versicherung informieren, in wie weit in Ihrem Tarif die Kosten für eine Psychotherapie abgedeckt sind. Weiteres erfahren Sie unter "Ablauf & Kosten".
  • Wie ist der Ablauf einer Therapie?
    Wenn Sie die Frage nach einer Psychotherapie für sich mit JA beantwortet haben, können Sie und gerne per E-Mail, Kontaktformular oder Telefon kontaktieren. Wir kontaktieren Sie im Nachgang und vereinbaren mit Ihnen ein Erstgespräch. Unter "Ablauf & Kosten" erhalten Sie weitere Informationen.
  • Wie lange dauert eine Psychotherapie?
    Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten. Es können einige wenige Sitzungen ausreichen, oftmals ist aber eine längerfristig angelegte Therapie nötig, weil tiefer liegende Störungen erst verstanden werden müssen. Die Dauer einer Psychotherapie ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B.: Welche Erkrankung liegt zugrunde? Wie lange besteht die Erkrankung bereits? Gibt es zusätzliche Erkrankungen – auch körperliche? Wie viel Veränderung ist in welcher Zeit möglich? usw. Um möglichst genaue Angaben über die Behandlungsdauer machen zu können, ist ein gemeinsames Erstgespräch notwendig. Informieren Sie sich zusätzlich gerne vorab bei Ihrer Krankenkasse. Grundsätzlich kann man anfangs bereits folgende Aufteilung bei einem wöchentlichen Rhythmus unterscheiden: Kurzzeittherapie: in der Regel 24 Stunden (ca. 9 Monate Dauer) Langzeittherapie: in der Regel 60 Stunden (ca. 20 Monate Dauer) Verlängerungen sind möglich: um bis zu 20 weitere Stunden Bei den privaten Krankenversicherungen gibt es oft Sonderregelungen, z. B. 20 oder 30 Sitzungen pro Kalenderjahr. Diese ergeben sich aus dem vereinbarten Tarif und sind den Versicherungsunterlagen zu entnehmen.
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