Gruppentherapie
Therapie in der Gruppe als wirksamer Ansatz
Gruppentherapie nutzt die Kraft der Gemeinschaft: Lernen voneinander, Verstehen durch Austausch und Veränderung in einem professionell begleiteten Rahmen. Viele erleben in der Gruppe, dass sie mit ihren Themen nicht allein sind – und dass genau das entlastend sein kann. Durch gemeinsame Reflexion, neue Perspektiven und gegenseitige Unterstützung entstehen oft wertvolle Impulse, die über die einzelnen Sitzungen hinaus wirken.

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Wir stehen Ihnen als persönliche Ansprechpartner.innen zur Seite, beantworten gerne Ihre Fragen und melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.
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Gemeinsam neue Wege gehen.
Die Ziele einer Gruppentherapie sind vielfältig und richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden sowie der Art der Therapie. Grundsätzlich geht es darum, den Teilnehmenden zu helfen, ihre psychischen Herausforderungen besser zu verstehen, zu verarbeiten und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Einige der Hauptziele einer Gruppentherapie sind:
Unterstützung in der Gruppe
Gemeinsam statt allein: In der Gruppe entstehen Verständnis, neue Sichtweisen und gegenseitige Unterstützung – professionell begleitet und strukturiert.
Verbesserung sozialer Fähigkeiten
Soziale Kompetenzen werden im geschützten Gruppenrahmen gestärkt – durch Austausch, Übung und konstruktives Feedback.
Reduzierung von Isolation & Angst
In der Gruppe entsteht Verbindung. Das Erleben von Gemeinsamkeit kann Ängste lindern und soziale Isolation schrittweise verringern.

Ihr Weg zur Veränderung - Schritt für Schritt
Wir stehen für kontinuierliche psychotherapeutische Arbeit in einem professionellen Rahmen und begleiten jährlich zahlreiche Therapiesitzungen und Menschen mit unterschiedlichen Anliegen.
6+
Therapeut.innen arbeiten im Team
4550+
Therapiesitzungen finden jährlich statt
500+
Patient.innen sind zufrieden mit uns
Welche Gründe für eine Gruppentherapie sprechen
90%
unserer Patient.innen berichten, dass sie die Gruppentherapie als hilfreicher erlebt haben, als zunächst erwartet.
85%
unserer Patient.innen geben an, dass ihnen der Austausch in der Gruppe geholfen hat, sich weniger allein mit ihren Themen zu fühlen.
82%
der Teilnehmenden nehmen konkrete Impulse aus der Gruppe mit, die sie im Alltag anwenden können.
90%+
würden die Teilnahme an einer Gruppentherapie grundsätzlich weiterempfehlen.
fragen & antworten
Mehr Wissenswertes

Welche Arten von Gruppentherapie gibt es?
Bei der verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie liegt der Fokus auf der Veränderung konkreter Verhaltensweisen, während in der tiefenpsychologischen Gruppentherapie unbewusste Prozesse und Konflikte bearbeitet werden. Die systemische Gruppentherapie setzt auf das Verständnis von zwischenmenschlichen Beziehungen und deren Einfluss auf das individuelle Verhalten.

Wie groß ist eine Gruppe normalerweise?
Die Anzahl der variiert je nach Therapieform und Zielsetzung und liegt in der Regel zwischen 6 und 9 Personen. Eine kleinere Gruppe von etwa 6 Personen bietet eine intensivere und persönlichere Atmosphäre, in der sich jeder einzelne gut einbringen kann. Bei größeren Gruppen, die bis zu 9 Personen umfassen, können unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen die Dynamik bereichern, was zu einer breiteren Reflexion und mehr Austausch führt.

Wie ist der Ablauf einer Gruppentherapie?
Der Ablauf einer Gruppentherapie folgt einem strukturierten Prozess, der von der Therapeutin oder dem Therapeuten geführt wird. Zu Beginn jeder Sitzung gibt es meist eine kurze Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmenden über ihre aktuellen Gedanken und Gefühle berichten können. Danach werden häufig thematische Schwerpunkte gesetzt, die gemeinsam bearbeitet werden, etwa durch Diskussionen, Übungen oder Rollenspiele.

Wie vertraulich ist das, was in der Gruppe besprochen wird?
Die Vertraulichkeit ist ein zentraler Aspekt der Gruppentherapie und wird sehr ernst genommen. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, die Privatsphäre der anderen zu respektieren und das, was in der Gruppe besprochen wird, nicht außerhalb des Rahmens der Therapie weiterzugeben. Dies schafft ein sicheres Umfeld, in dem sich jeder Teilnehmer oder jede Teilnehmerin offen und ehrlich äußern kann, ohne Angst haben zu müssen, dass persönliche Informationen unbefugt weitergegeben werden. Zu Beginn der Gruppentherapie erhalten Sie eine Vereinbarung, die diese Grundregel ausdrücklich festhält. Darin wird auch darauf hingewiesen, dass jede Person selbst Verantwortung für die Wahrung der Vertraulichkeit trägt. Sollte jemand gegen diese Regel verstoßen, kann dies das Vertrauen innerhalb der Gruppe gefährden und den Therapieprozess stören. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es in bestimmten Ausnahmefällen rechtliche oder ethische Verpflichtungen gibt, Informationen weiterzugeben. Dazu gehören Situationen, in denen eine akute Gefahr für die Sicherheit einer Person besteht (z. B. Selbst- oder Fremdgefährdung) oder in denen eine gesetzliche Meldepflicht besteht. Diese Ausnahmefälle werden zu Beginn der Gruppentherapie von der Therapeutin oder dem Therapeuten erklärt, damit alle Teilnehmenden ein klares Verständnis darüber haben, was als vertraulich gilt und unter welchen Umständen eine Ausnahme gemacht werden könnte. Insgesamt basiert die Gruppentherapie auf dem Prinzip des geschützten Raums, in dem Vertrauen und Offenheit gefördert werden, und die Wahrung der Vertraulichkeit spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Therapie.

Ist eine Gruppentherapie überhaupt geeignet für mich?
Gruppentherapie eignet sich für Menschen, die unter ähnlichen psychischen Belastungen leiden (z. B. Depression, Angst, Selbstwertprobleme) und von der Dynamik und dem Austausch profitieren möchten. Die Entscheidung wird im Vorgespräch gemeinsam getroffen.

Muss ich in der Gruppentherapie über alles sprechen?
Nein. Sie entscheiden selbst, was Sie teilen möchten. Niemand wird gedrängt, persönliche Themen offenzulegen. Viele Menschen erleben jedoch, dass das Sprechen in der Gruppe leichter wird, sobald Vertrauen entstanden ist.
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