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AD(H)S-Diagnostik

Erkennen und handeln.

Sie sind unkonzentriert und fühlen sich schlecht organisiert? Dahinter kann eine psychosomatische Erkrankung stecken.

In unsere Praxis bieten wir Ihnen eine umfangreiche AD(H)S-Diagnostik an und möchten Ihnen mit effektiven 

Therapieverfahren zu einem besseren Selbstmanagement verhelfen.

Wir helfen Ihnen dabei den Alltag leichter zu bewältigen.

Entstehung

Entstehung

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Wie entsteht AD(H)S?

Es ist bisher nicht vollständig geklärt, wo die Ursachen der AD(H)S liegen.

Erwiesen ist jedoch, dass das Störungsbild auf genetische und umweltbedingte Faktoren zurückzuführen ist.

AD(H)S hat als neurobiologische Störung weitgehend genetische Ursachen. Zu beobachten ist hier eine ausgeprägte familiäre Häufung. In den meisten Fällen stehen Menschen mit AD(H)S und dessen Angehörige unter erheblichem Druck. Beispiele hierfür sind:

 

Störungen und Probleme in der Schule oder Arbeit

Drogenkonsum

Entwicklung anderer psychischer Störungen

 

Zudem lässt sich eine negative Beeinflussung neuronaler Systeme, vor allem bestimmter Botenstoffe, feststellen. Eine Störung in der Balance und Funktion, kann Auswirkungen auf Konzentration, Gedächtnis oder Wahrnehmung haben sowie auf die Fähigkeit des Einzelnen, Gefühle zu regulieren und Impulse zu kontrollieren. Oftmals hat das eine mangelnde Handlungskontrolle und Beeinträchtigungen der Selbstorganisation zur Folge.

Ursachen & Symptome

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Wie äußert sich AD(H)S bei Erwachsenen?

AD(H)S bedeutet "Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung" und wird erst seit einigen Jahren als eine Erkrankung des Erwachsenenalters wahrgenommen. Experten gehen davon aus, dass bei rund 60% der betroffenen Kinder die Störung mit dem 18. Lebensjahr nicht aufhört.
Im Erwachsenenalter verändern sich die Symptome allerdings in ihrer Art und Ausprägung. Ein beispielsweise motorischer Bewegungsdrang bei Kindern kann bei Erwachsenen einer ständig vorhandenen inneren Unruhe weichen. Verminderte Aufmerksamkeit mit Desorganisation, „Aufschieberitis“ oder Stimmungsschwankungen hingegen können eine stärkere Relevanz bekommen.
Ob eine AD(H)S behandelt werden muss, hängt oftmals vom individuellen Leidensdruck der betroffenen Person ab. Einigen hilft bereits das Wissen um diese Zusammenhänge.
Charakteristisch für AD(H)S sind folgende drei Hauptsymptome:

Betroffene Personen haben häufig das Gefühl der Unruhe, sind zappelig und ruhelos, innerlich angespannt und fühlen sich getrieben. Ständiges Reden und Sitzunruhe fallen häufig auf. Es wird versucht, die Hyperaktivität durch (exzessiven) Sport auszugleichen. 

Die Ausprägung der motorischen Unruhe ist bei Erwachsenen häufig nicht mehr so stark präsent wie bei Kindern. Sie richtet sich mehr nach innen und wird als Anspannung, Getriebenheit und Gedankenrasen wahrgenommen. Personen, die betroffen sind, haben ein großes Bedürfnis nach immer wechselnden Tätigkeiten mit viel Bewegungsfreiheit.

Viele leiden unter heftigen Gefühlsregungen.

Diagnostik & Behandlung

Diagnose

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Vom ersten Gespräch bis zur Diagnose.

Die Diagnostik der AD(H)S bei Erwachsenen geht mit Umfang und Zeit einher.
Für unsere Diagnostik ist es wichtig zu wissen, dass Symptome bereits im Kindesalter aufgetreten sind und es möglicherweise bereits Schwierigkeiten in der Grundschulzeit gab.
Wenn Sie zu uns kommen, führen wir zu aller erst ein Erstgespräch, in dem Sie uns ihre Symptome schildern und wir diese beurteilen. Im Anschluss folgt eine Selbst- und Fremdbeurteilung ihrer Person.
Im zweiten Schritt führen wir spezifische Tests durch, die uns bei der Diagnosefindung unterstützen sollen. Die Ergebnisse dieser Tests werden dann in einem dritten Gespräch gemeinsam besprochen. Hier möchten wir sie zudem über mögliche weitere Schritte beraten, die eine medikamentöse Behandlung sowie den Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung beinhalten können.

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Herausforderungen in den Griff bekommen

Bei der Behandlung von AD(H)S im Erwachsenenalter geht es unter anderem um die Verarbeitung der Diagnose, die Bewältigung psychosozialer Probleme (z.B. Beziehungsthemen, Aufbau einer Alltagsstruktur, Steigerung von Selbstvertrauen, Stressmanagement) sowie die Behandlung möglicher weiterer psychischer Erkrankungen (z.B. Angststörung oder Depression).
Die Behandlung besteht in der Regel aus einer Kombination von Beratung, Psychotherapie und einer medikamentösen Einstellung.
In unserer Praxis arbeiten wir mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie. Unser Ziel ist es, gemeinsam individuelle Therapieziele und Strategien zu entwickeln, die ihnen helfen ihren Alltag zu bewältigen, ihre Symptome verringern und ihr Selbstwertgefühl stärken.

Image by Milad Fakurian

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