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Psychosomatische Störung

Wir verraten Ihnen: Was ist Psychosomatik? Wodurch zeichnen sich psychosomatische Beschwerden aus? Und welche Behandlung hilft?


Frau schaut aus dem Fenster

Was bedeutet Psychosomatik?

Der Begriff „Psychosomatik“ leitet sich aus den altgriechischen Wörtern „psyche“ (für Seele oder Geist) und „soma“ (für Körper) ab. Psychosomatik bedeutet so viel wie Zusammenhang zwischen psychischen und körperlichen (somatischen) und soziale Faktoren. Gemeinsam können alle drei Faktoren Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen.


Was versteht man unter einer psychosomatischen Störung?

In der Medizin bezeichnet man verschiedene Erkrankungen (z.B. Neurodermitis oder chronische Darmerkrankungen) als „Psychosomatisch“, da sie durch psychische Belastungen oder Stress begünstigt werden. Erkrankungen wie z.B. Migräne oder Diabetes werden außerdem dazugezählt, da sie in ihrer Entstehung, Verlauf und ihrer Behandlung von psychischen Belastungen beeinflusst werden können.


Was sind die Ursachen einer psychosomatischen Störung und wie entsteht sie?

Die Entstehung einer psychosomatischen Störung wird durch viele Faktoren beeinflusst und kann von Person zu Person unterschiedlich verlaufen. Wenn Menschen zu Ängstlichkeit oder chronischem Stress neigen und belastende Ereignisse durchlebt haben, wird die Entstehung einer psychosomatischen Störung begünstigt. Zu den häufigsten Auslösern gehören:


•    Stress: 

•    Traumatische Erfahrungen

•    Emotionale Konflikte

•    Psychische Erkrankungen

•    Genetische Veranlagung


Typische psychosomatische Symptome

Wenn uns psychische Beschwerden belasten, äußern sich diese auf eine vielfältige Weise. Unser Körper wird  unterschiedlich aufgrund der seelischen Belastung beeinträchtigt und zeigt häufig folgende psychosomatische Symptome:


•    Kopfschmerzen

•    Rückenschmerzen

•    Magen-Darm-Beschwerden (Reizdarm, Magengeschwüre)

•    Hautprobleme (Hautausschläge, Ekzeme)

•    Herz-Kreislauf-Probleme (Herzrasen, Bluthochdruck)

•    Atemnot


Einige Betroffene leiden unter milden Symptomen, die mit der Zeit von selbst verschwinden, andere jedoch leiden unter anhaltenden Symptomen über einen langen Zeitraum hinweg.


Wie sieht die Behandlung einer psychosomatischen Störung aus?

Eine psychotherapeutische Betreuung stellt die zentrale Rolle in der Behandlung von psychosomatischen Störungen dar. Sie soll helfen, die der Störung zugrunde liegenden psychischen Belastungen zu bewältigen und emotionale Konflikte zu lösen. Um eine Diagnose zu stellen, werden Faktoren der Störung analysiert und ein individuelles Krankheitsbild erstellt, um die Krankheit sowie die damit verbundenen Symptome besser zu verstehen.

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